Blog wird unter „smartestadt.wordpress.com“ weitergeführt

Ich habe mich dazu entschlossen, diesen Blognamen aufzugeben, seine Inhalte zu überführen und unter dem neuen Blognamen „smartestadt.wordpress.com“ weiterzuführen.

Bei den Recherchen zum geplanten Buch über Smarte Städte wurde mir klar, dass der Begriff Digitale Stadt sich historisch vor allem auf politische Willensbildungsprozesse mit Hilfe des Internet bezog. Siehe beispielsweise die Stadt Amsterdam, die bereits in den 90 er Jahren entsprechende Projekte initiierte.

Smarte Stadt ist aussagekräftiger, weil der Begriff die Gesamtheit der städtischen Daseinsvorsorge sowie der Politik und Verwaltung umfasst, die über eine bessere Vernetzung effizienter und effektiver für Bürger und Unternehmen gesteuert werden kann.

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Dynamische Beleuchtung durch LED Lampen

Für die Städte ist das effiziente Management der Strassenbeleuchtung unter ökologischen und finanziellen Gesichtspunkten von großer Bedeutung. Die Stadt Langen hatte 2010 entschieden, ihre Strassenbeleuchtung auf ein LED System umzustellen. Ziel war es, 70 % an CO2 Emissionen einzusparen und damit einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Insgesamt wurden 2500 Strassenlaternen so umgestellt, dass sie gedimmt wurden und nur dann zu voller Helligkeit erstrahlten, wenn es die Verkehrssituation (Strassenverkehr/Fußgängerverkehr) es erforderte. Durch die Umstellung konnte die Stadt Langen erhebliche Einsparungen bei den Energie- und Wartungskosten erzielen. Der Bürgermeister der Stadt verriet Details in einem Interview. http://www.dstgb.de/dstgb/Schwerpunkte/Licht%20im%20öffentlichen%20Raum/Aktuelles/Stadt%20Langen%20als%20%22leuchtendes%22%20Beispiel/

Ein ähnliches Beispiel findet sich in der finnischen Stadt Jyväskylä, wo kürzlich eine Allee auf LED Beleuchtung mit einem Tele-Management-System umgestellt wurde.
Details hier: http://www.iguzzini.com/de/Smart_City_Das_Pilotprojet_in_Jyväskylä

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Elemente eines vernetzten Verkehrs: E-Bikes und ÖPNV

Auf der CeBIT 2013 wird es eine Sondershow „eBikes für Smart Cities“ geben. Nachdem die Elektrofahrzeuge in Deutschland nicht so richtig vorankommen, scheint es für eBikes und Pedelecs eine große Nachfrage zu geben. Allerdings muss hierfür nun ein Konzept zur Vernetzung mit anderen Verkehrsträgern, vor allem öffentliche Verkehrsträger, erarbeitet werden. Auf der CeBIT wird die Kombination von von Pedelecs und E-Bikes mit ÖPNV als ganzheitliches Konzept als Ergebnis eines Forschungsvorhabens „Elektromobilität auf dem Land“ vorgestellt.

Die Sondershow ist hier zu finden: CeBIT 2013, 5. – 9. März 2013
Standort: Halle 11, Stand Nr. F73 – F74

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Vernetzte Verkehrsprojekte gewinnen an Fahrt

Für die Realisierung einer digitalen Stadt scheint es nun einen weiteren Schub zu geben. Auf der bedeutendsten Messe für Mobile Anwendungen wurden in Barcelona auch in diesem Jahr interessante Projekte vorgestellt.

Besondere Aufmerksamkeit haben die vernetzten Verkehrsprojekte erzielt. Ziel ist es, alle Akteure des Verkehrsgeschehens untereinander zu vernetzen, so dass sie in Echtzeit Informationen austauschen und ihr Verhalten entsprechend der Verkehrslage verändern können. Mit Hilfe der Maschine-zu-Maschine Kommunikation (empowered durch kleine Sensoren auf Parkplätzen, in Bussen, Haltestellen etc.) lassen sich Prognosen zur Verkehrsentwicklung der nächsten Stunde aufstellen. Dies ist – so wurde in Barcelona nach Presseberichten vorgestellt – besonders hilfreich bei Grossschadensereignissen, weil so Verkehrsströme alternativ gelenkt werden können. Autofahrer, ÖPNV-Nutzer, Fußgänger erhalten dann eine Information über die alternativen Möglichkeiten auf ihre App.

Siehe auch: http://diepresse.com/home/techscience/hightech/1349697/Smart-Cities_Wenn-SimCity-real-wird

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Downsizing: Das digitale Leben ist mühsam – mit nur 1 Mbit

Seit einigen Wochen bin ich auf der spanischen Insel Gran Canaria und erfahre, welche Veränderungen das digitale Leben nimmt, wenn man nur 1 Mbit/sek Breitband zur Verfügung hat. Natürlich geht es, eMails in angemessener Geschwindigkeit zu bearbeiten oder Webseiten aufzurufen. Doch dies ist eine Welt, die ich längst hinter mich gelassen glaubte. In Berlin gehörte ich seit einigen Jahren zu den ersten Nutzern von ADSL + und kann mit 50 Mbit theoretisch durchs Internet rauschen. Streaming von Musik aus Spotify? – geht nicht. Videos in der iPad App der Financial Times ansehen? Fehlanzeige. Videokonferenz mit Skype in vernünftiger Qualität? – nur schwer machbar. Dokumente ansehen, in denen Videos eingeblendet sind? Fehlanzeige. Und natürlich vermisse ich auch die Möglichkeit, mir mein TV Programm unabhängig von den Sendezeiten zusammenzustellen. Wer sieht auf Gran Canaria schon die „Heute Show“ , wenn es hier 21.30 Uhr Ortszeit ist und man dann zum Abendessen geht?

All diese Beispiele zeigen, wie sich unser Leben im digitalen Zeitalter verändert. Wir sind einfach auf Hochgeschwindigkeitsbreitband und kabellose Zugänge angewiesen. Sie sollten auf der Tagesordnung jeden Politikers stehen, der sich um die Zukunft sorgt.

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Mobiler Datenverkehr steigt bis 2017 um das 13 fache

Geahnt haben wir den Trend schon, wenn wir unseren eigenen täglichen mobilen Datenverkehr ansehen. Aber die Zahlen, die das IT Unternehmen Cisco vorgelegt hat, sind schon bemerkenswert. Nach einer aktuellen Studie soll der mobile Datenverkehr weltweit von 2012 bis 2017 mit einer jährlichen Wachstumsrate von 66 % um das 13fache zunehmen. Zwar wird das Hauptwachstum in den aufstrebenden Regionen wie Afrika und dem mittleren und nahen Osten erzielt, doch selbst für Westeuropa beträgt es auf einem hohen Niveau immer noch über 50 %. In Deutschland soll die Wachstumsrate noch 10 Prozent höher liegen und 60 % betragen. Maßgeblich zum erheblichen Wachstum des mobilen Datenverkehrs tragen sowohl mobile Endgeräte wie Smartphones, Laptops oder Tablets als auch Cloud- und Videoanwendungen bei.

Michael Ganser, Cisco’s Senior Vice President für die Region Zentraleuropa, macht dieses enorme Wachstum des mobilen Datenverkehrs in einem Vergleich deutlich:
„2017 entspricht der globale mobile Datenverkehr ungefähr dem Datenvolumen, das sich ergäbe, wenn die gesamte Erdbevölkerung ein ganzes Jahr lang digitale Bilder versenden würde, also drei Billionen Bilder im Jahr. Der exponentielle Anstieg der Nutzung mobiler Daten integriert immer mehr Menschen, Dinge und Prozesse in das Internet of Everything und eröffnet zahlreiche neue Möglichkeiten.“

Bei ihren Digitalisierungsstrategien sollten Städte diesen erwarteten Wachstumsraten bereits jetzt Rechnung tragen und für leistungsfähige Infrastrukturen für Unternehmen und Bürger sorgen.

Nähere Informationen: http://www.cisco.com/web/DE/presse/meld_2011/01-02-2011_mobile_traffic.html

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Bald 50 MBit Breitband in ganz Bayern verfügbar?

Ein schnelles Internet ist  unabdingbar, wenn die Kommunen den Schritt in die digitale Zukunft machen wollen. Mit der Breitband Initiative „Digital Bavaria“ sollen vor allem auch Kommunen im ländlichen Raum abseits der Ballungsräume vom schnellen Internet profitieren. In fünf Jahren sollen sie laut einem SPON Bericht auf Geschwindigkeitsraten von 50 MB /Sek kommen. Dafür will die bayerische Staatsregierung bis 2014 insgesamt 500 Mio. € bereitstellen. Sicherlich ist dies nur ein Tropfen auf den heißen Stein und mit deutlich zu viel Bürokratieaufwand verbunden. Es zeigt aber auch, dass nach der Sicherung einer flächendeckenden Breitbandgrundversorgung jetzt der Breitbandausbau mit schnellen und superschnellen Internet Verbindungen langsam in Deutschland in Fahrt gerät. Dies ist auch dringend erforderlich, wenn unsere Kommunen und Regionen international nicht abgehängt werden sollen. 

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